Nov 15

Wie du dir ein Zuhause erschaffst, in dem du dich rund um wohl fühlst. Teil 3

Die Belastung durch Strahlung und was du für ein gesundes Elektroklima tun kannst

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Wie du dir ein Zuhause erschaffst, in dem du dich rund um wohl fühlst - Teil 3

In Teil 1 und 2 habe ich euch erzählt, was die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Luftqualität mit einem gesunden Raumklima zu tun haben und was ihr dazu beitragen könnt und vorallem warum das überhaupt so wichtig ist.

Und heute gehe ich auf den letzten Faktor ein, nämlich das Elektroklima.

In diesem Beitrag erfährst du:

  • Welche Strahlung uns umgibt
  • Wie Strahlung uns beeinflussen kann
  • Und was du für ein gesundes Elektroklima in deinen Lebensräumen tun kannst

Natürliche und künstliche Strahlungsfelder

Zunächst möchte ich kurz auf die unterschiedlichen Arten von Strahlung eingehen.

Dazu unterscheidet man natürliche von künstlicher Strahlung.

Die natürliche Strahlung ist die kosmische Strahlung, wie Licht und Wärme, die durch Sonnenenergie transportiert wird und das magnetische Gleichfeld der Erde. Ohne diese kosmische Strahlung würde das Leben auf der Erde gar nicht bestehen. So gesehen sind alle lebenden Organismen, auch der Mensch, ein Produkt dieser Umweltstrahlung. Das erklärt auch, warum es für Menschen wichtig ist, mit der kosmischen Strahlung in Kontakt zu treten – also raus in die Natur zu gehen. Sowohl unsere Zellen als auch unsere Organe und unsere Organismen geben Strahlung ab und nehmen Impulse auf. Physikalisch betrachtet sind unsere Atome, Moleküle und Zellen allesamt elektrisch polarisierte Bausteine.

natürliche Strahlungsfelder

Vielleicht habt ihr auch schon von Menschen gehört, die Erdverwerfungen ausfindig machen können. Auch wenn es keine wissenschaftlichen Beweise gibt, glaube ich schon, dass es Menschen gibt, die eine Sensitivität dafür entwickelt haben.

Immerhin reagieren Tiere ganz klar auf kosmische Strahlungen. Zugvögel z.B. orientieren sich an dem Erdmagnetfeld, indem sie sich jedes Jahr auf den langen Weg in den Süden begeben und auch wieder zurück finden.

Zur natürlichen Strahlung zählt auch die Radioaktivität und zwar in Form von Radon. Es ist ein Zerfallsprodukt von Uran, das auch in Deutschland überall im Erdboden vorhanden ist – in manchen Gegenden mehr, in manchen weniger. Es spielt dann eine Rolle, wenn Steine und Erden Rohstoffe für Baumaterialien liefern. Wichtig ist hierbei die Konzentration. Lehm und andere Schlackenstoffe sind leicht radioaktiv, während bestimmte Granite, Bimssteine oder Basalte hochradioaktiv sein können.

Erdverwerfungen

Worauf du beim Hausbau achten solltest

Wenn ihr ein Haus bauen wollt, macht es Sinn, die Radonkonzentration im Baugrund messen zu lassen. Ist diese zu hoch, sollte es unabdingbar sein, das Haus gegen das Erdreich abzudichten. Erfolgt das nicht, dringt das radioaktive Gas aus dem Erdreich ins Haus und dann in die Raumluft ein. Das führt bei zu hohen Konzentrationen im worst case zu Lungenkrebs.

Wenn künstliche Frequenzen in die natürlichen eingreifen

Wir wissen nun, dass wir Menschen mit der kosmischen Strahlung verbunden sind. Was passiert aber, wenn unbekannte und fremde Frequenzen von außen mit dem Menschen in Berührung kommen?

Es gibt Menschen, die vermehrt elektrosensitiv sind. Hier versteckt sich ein wichtiger Hinweis: nämlich `vermehrt`. Denn die Strahlungsintensität und die Menge der Quellen hat in den letzten Jahren zugenommen und wird auch weiterhin zunehmen.

Um welche fremden Frequenzen geht es?

  1. Elektromagnetische Wechselfelder
  2. Elektrische Gleichfelder durch statische Aufladung
  3. Magnetische Gleichfelder, die sich durch Metallteile einstellen

1. Elektromagnetische Wellen

Elektromagnetische Wellen sind ein Zusammenspiel aus elektrischen und magnetischen Feldern.

Wir finden sie im Außenraum in:

  • Hochspannungsmasten,
  • Freileitungen
  • Dachständerleitungen
  • strassenseitigen Erdkabeln und
  • Trafostationen vor.

Die Folgen von elektromagnetischen Wechselfelder

Ganz unabhängig von unserer Wahrnehmung und Sensitivität zeigen Forschungen der letzten Jahrzehnte, dass elektromagnetische Felder auf unser Blut, unsere Nervenzellen, die Hormone und die Zirbeldrüse wirken. Wer es nicht weiß: die Zirbeldrüse ist ein winzig kleines Organ im Gehirn, das für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus verantwortlich ist und das Hormon Serotonin produziert, was manche von euch vielleicht als Glückshormon kennen. Das erklärt auch eine Studie, die herausgefunden hat, dass die Krankheiten Depression und Demenz mit aufsteigender Digitalisierung seit 1997 um ca. 10-20% pro Jahr zunehmen.

So klagen auch manche über Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Ohrengeräusche, Erschöpfung, aber auch Herzrhythmusstörungen und ohne Angst machen zu wollen, werden auch immer mehr schlimmere Krankheiten mit dem sogenannten Elektrosmog in Verbindung gebracht. Die Europäische Akademie für Umweltmedizin (kurz EUROPAEM) stuft Elektrohypersensitivität (EHS) als eine Multisystemerkrankung ein.

Das Team um Henrik Mouritsen und Svenja Engels von der Universität Oldenburg haben herausgefunden, dass mittelwellige elektromagnetische Strahlen zur Orientierungslosigkeit von Rotkehlchen führten. Dabei kamen die Strahlen nicht von Hochspannungsmasten sondern von den deutlich schwächeren Radiowellen.

Aber auch im menschlichen Organismus sind Veränderungen messbar. Die Dunkelfeldmikroskopie kann die gesundheitsschädigenden Auswirkungen auf den menschlichen Körper bildhaft darstellen. Vergleicht man eine Blutprobe eines Menschen mit einer des gleichen Menschen nach einem 3 Minuten Telefonat mit einem Mobiltelefon, sieht man, dass sich die Blutkörperchen verklumpen. Das führt zu einer verminderten Sauerstoffaufnahme. Nicht selten werden Herzinfarkte mit einer sogenannten Geldrollenbildung in Verbindung gebracht.

Die Baubiologen plädieren seit mehren Jahren vergeblich für ein besseres Strahlenschutzgesetz. Schauen wir in unsere Nachbarländer, liegen zum Beispiel die Grenzwerte in Schweden für eine dem Menschen zuträgliche Belastung um 1/tausendstel unter den Grenzwerten in Deutschland. Warum das so ist, kann jetzt im Rahmen von dieser Folge nicht besprochen werden. Aber umso wichtiger ist es, dass wir ein Bewusstsein dafür haben, dass wir dieser Strahlung ausgesetzt sind und das sie auf uns einwirkt.

Wahrscheinlich werden wir die Strahlung im Außenraum nicht so schnell reduzieren können. Immerhin schreitet die Entwicklung weiterhin voran. Was wir aber beeinflussen können und auch sollten, ist unser Zuhause – der Ort, an dem wir uns die meiste Zeit aufhalten, um zu regenerieren und um Kraft zu schöpfen.

Wie können wir unser Zuhause vor äußeren künstlichen Strahlungseinflüssen schützen?

Wenn ihr vorhabt ein Haus zu bauen, ist es auch hierzu sinnvoll, als erstes die Umgebung des Grundstücks zu begutachten. Befinden sich in der Nähe Mobilfunksendeanlage, lasst zunächst die Strahlungsdichte messen. Sollte diese zu hoch sein, würde ich von diesem Grundstück abraten.

Habt ihr das Baugrundstück bereits erworben und bemerkt erst im Nachhinein eine zu hohe Strahlungsdichte, lassen sich Abschirmmaßnahmen an eurer Hausfassade einplanen. Dies sollte niemals ohne einen Fachmann oder ohne eine messtechnische Begleitung gemacht werden. Denn es wichtig, dass man sich nicht versehentlich einen faradayschen Käfig baut, und dann Reflektionen von elektromagnetischen Wellen im Innenbereich erzeugt.

Es gibt auch Baustoffe, die schon von Natur aus Strahlen abschirmen. Klinkersteine oder Kalksandstein können auf Grund ihrer Masse gut vor äußeren Strahlen schützen.

Wer eine zu hohe Strahlungsdichte in der Nähe seiner Mietwohnung bemerkt, braucht für entsprechende Abschirmmaßnahmen gegen äußere Strahlung eine Genehmigung des Vermieters.

Strahlung, die von unserem Zuhause ausgeht

Neben der äußeren Strahlung haben wir Menschen uns in den letzten Jahren immer mehr künstliche Strahlung in Form von Hausinstallationen und elektrischen Verbrauchern ins Haus geholt.

Grob kann man unterscheiden zwischen

  • einem Niederfrequenz-Netz zur Stromversorgung inklusive der elektrischen und elektronischen Verbraucher, welches elektrische und magnetische Felder generiert
  • und einem Hochfrequenzbereich mit seinen leistungsstarken Sender für Mobilfunk, Rundfunk, Fernsehen, Radar, Richtfunk usw.

Diese Geräte strahlen flächendeckend elektromagnetische Wellen aus und verursachen Elektrosmog, dem man so gut wie nicht mehr ausweichen kann.

Elektromagnetische Wechselfelder im Innraum:

  • Wechselspannung in Kabeln
  • E-Netzinstallationen
  • Verlängerungsleitungen
  • Radio- und Fernsehsender
  • Alarmanlagen
  • Schnurlostelefone
  • Elektrogeräte und
  • WLAN

Wir benutzen innerhalb unserer Wohnbereiche WLAN mit Verstärker-Antennen, Bluetooth und Handys sowie schnurlose Telefone, die nach dem DECT-Standard rund um die Uhr auch in umliegende Wohnungen und Gebäude sogenannte gepulste Mikrowellen ausstrahlen.

Dabei wird die Strahlung in Zukunft mit dem Ausbau von LTE und 5G um ein Vielfaches stärker. Das liegt zum einen an der Stärke der Antennen und auch daran, weil das Netz engmaschiger sein muss, um die gewünschte Leistung zu bringen.

Das führt dazu, dass wir alle permanent und an jedem Ort, einer elektromagnetischen Belastung ausgesetzt sind, und zwar in einer Intensität, wie es sie bisher noch nicht gegeben hat.

Welche Auswirkungen elektromagnetische Wellen auf den Organismus haben können, habe ich am Anfang beschrieben. Viele Einflüssen sind auf Grund der schnellen Technologie noch zu wenig erforscht. Aber es kommen immer mehr Publikationen zum Vorschein, die eindeutig drauf hinweisen, dass künstliche Strahlung sowohl von niedrigfrequenter als auch hochfrequenter Strahlungsintensität den Organismus von Lebewesen langfristig stören.

Wie können wir uns in unserem Zuhause vor elektromagnetischen Wechselfelder schützen?

Jeder Organismus reagiert unterschiedlich auf elektromagnetische Belastungen. Dies ist einerseits abhängig von der Intensität und Dauer der auftretenden Frequenzen und Modulationen und den sich daraus individuell ergebenden Kombinations-Wirkungen.

Aber auch Veranlagung und die eigene Widerstandsfähigkeit, mögliche Vorerkrankungen und bestehende gesundheitliche Einschränkungen können zu unterschiedlich starken Beeinflussungen führen. Wenn du dich in deinem Zuhause vor einer zu hohen Strahlungsexposition schützen möchtest, so kannst du folgende Ratschläge beachten:

  • Schon bei der Planung eures Wohnhauses könnt ihr entscheidende Weichen stellen, indem ihr darauf achtet, dass die Stromleitungen nicht hinter der Wand langlaufen, wo sich euer Kopfteil vom Bett befindet.
  • Ihr könnt auch zwei Stromversorgung einplanen. Eine Leitung, die funkgesteuerte Geräte versorgt, die man Nachts abschalten kann. Und eine für Geräte, die in Dauerbetrieb laufen sollen, wie z.B. Kühlschrank oder die stromgeführte Heizung.

Wer nicht neu baut, kann auch in seiner Mietwohnung für weniger Strahlung durch Funkgeräte sorgen.

  • Achtet darauf, euer Handy nicht als Wecker zu nutzen. Euer Schlaf könnte dadurch leiden.
  • WLAN möglichst durch kabelgebundene Netzwerke ersetzen.
  • Tablets und Smartphones lassen sich auch strahlungsfrei über einen sog. Ethernet-Adapter mit dem Internet verbinden
  • beim Telefonieren mit dem Handy ist es ratsam, ein Headset zu benutzen, welches mit der Luftschlauchtechnik arbeitet.
  • in der heutigen Zeit wollen wir immer mit der Außenwelt in Kontakt sein. Ich möchte daher niemanden in seinen Lebensstil reinreden. Aber vielleicht wird sich der ein oder andere dazu entschließen, auch mal das Netz abzuschalten. Und vielleicht erschließt sich euch ein Mehrwert dadurch.

Es gibt noch mehr, was man tun kann, um sein Zuhause vor Strahlung zu schützen. Die genannten Maßnahmen sind einfach durchzuführen. Dabei liegt der Fokus der Strahlungsminderung auf den Schlafbereich. Hier verbringen wir nicht nur die meiste Zeit, hier erholen wir uns vom Tag. Diese Regeneration ist essentiell für unsere Gesunderhaltung.

2. Elektrische Gleichfelder

Nach den elektromagnetische Wechselfelder widmen wir uns nun den elektrischen Gleichfeldern durch statische Aufladung.

Folgende synthetische Materialien begünstigen elektrostatische Aufladungen:

  • Laminatfußböden
  • Texti­lien und Kleidung
  • lackierte oder beschichtete Oberflächen von Möbeln
  • Wandbeschaffenheiten (Latexfarben)
  • Synthetikteppiche

Was bewirken elektrische Gleichfelder?

Neben den elektromagnetischen gibt es elektrische Gleichfelder. Sie entstehen durch die Veränderung der Luftionen – man nennt das auch Elektrostatik. Vielleicht kennt ihr das Knistern oder manchmal blitzt es auch, wenn man etwas berührt, oder die Haare eurer Kinder stehen zu Berge, weil sie auf dem Teppich krabbeln.

Diese Elektrostatik entsteht durch Reibung mit synthetischen Materialien.

Diese erhöhte elektrostatische Aufladung stört nicht nur das natürliche Raumklima, sondern sorgt auch für eine vermehrte Staubentwicklung. Dabei geht es nicht um den Staub, den wir sehen, sondern um einen Staub, der viel feinteiliger ist und von unserem Organismus über die Lunge aufgenommen wird. Das ist dann von Bedeutung, wenn der Staub auch Schadstoffe in sich trägt. Im Fachjargon heißt es: „Staub ist das Gedächtnis des Hauses.“ Deshalb kann man auch an Hand von Staubproben Schadstoffe nachweisen.

Elektrostatik bringt mit der Veränderung der Luftionisation aber noch weitere Begleiterscheinungen mit sich. Das über 1000-seitige Buch: „Stress durch Strom und Strahlung“ des Umweltanalytikers Wolfgang Maes dokumentiert zahlreiche wissenschaftliche Forschungsarbeiten, die Wachstumsveränderungen an Lebewesen und Pflanzen nachweisen, wenn man sie elektrischen Gleichfeldern aussetzt, wie sie z.B. bei einer Reibung mit einem synthetischen Teppich entstehen. Mit diesen luftelektrischen Vorgängen werden Kopfschmerzen, Müdigkeit, Migräne, Nebenhöhlen-Affektionen und auch Asthma, Epilepsie und Rheuma in Verbindung gebracht.

Was tun gegen elektrische Gleichfelder?

Als Sofortmaßnahme sollte man den Staub entfernen. Man kann auch die Oberflächen feucht abwischen, Stoßlüften und den Fußboden feucht wischen.

Am besten ist es aber präventiv vorzugehen. Das heißt:

  • synthetische Materialien weglassen
  • Massivholzmöbel wählen
  • Oberflächen offenporig belassen
  • auf eine relative Luftfeuchtigkeit von 45% bis 55% achten
  • eine Raumtemperatur zwischen 18° bis 23° einhalten

Natürliche Materialien können Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und auch wieder abgeben. Künstliche Materialien und Oberflächen hingegen können trockene Luft fördern. Deshalb gibt es dauerhaft keinen sicheren Schutz vor elektrostatischen Spannungen.

3. Magnetische Gleichfelder

Hier kommen sie vor:

  • Stahlteile in Matratzen und Sofas
  • Baumasse (Bewehrungsstäbe, Fußbodenheizung)
  • Metallmöbel

Das verursachen magnetische Gleichfelder

Unser natürlicher Körpermagnetismus hat eine wichtige Bedeutung für die vegetativen Vorgänge in unserem Organismus.

In der Enzymforschung konnte man herausfinden, dass Störungen des Erdmagnetfeldes zu einer Beeinflussung unseres Enzymsystems und den damit zusammenhängenden Stoffwechselvorgängen führen. Man nimmt an, dass unsere Atomteilchen einem natürlichen Erdmagnetfeld ausgerichtet sind. Und sobald ein künstliches Magnetfeld in Erscheinung tritt, ändert sich die natürliche Fließrichtung. In einigen Versuchen konnte man beobachten, dass künstliche Magnetfelder zu einer Abnahme der Sehstärke führen. In der Krebsforschung hat man entdeckt, dass sich die Moleküle in den Zellen in magnetischer Hinsicht in einem Ungleichgewicht befinden. Versuche am Max-Planck-Institut weisen nach, dass die Einschlafphase von Testpersonen, die einem künstlichen Magnetfedl augesetzt wurden, sich um 7% verlängert.

So kannst du magnetische Gleichfelder reduzieren

Am besten ist es, auf Metall in Innenräumen zu verzichten. Auch hier hier kommt es auf die Menge an, aber auch auf die Art und Weise, wie das Metall verarbeitet wurde. Ein Metallbett würde ich zum Beispiel aussortieren. Auch ein Sofa mit einer Spiralpolsterung verursacht magnetische Gleichfelder. Hingegen spielen Stahlfüße an Möbeln eher eine geringere Bedeutung. Wenn ihr euch nicht sicher seid, könnt ihr die Störung des Erdmagnetfeldes auch messen – und zwar ganz einfach mit einem analogen Kompass. Schlägt die Nadel im Bereich des Metalls aus, so ist das Erdmagnetfeld gestört.

Ihr müsst das Möbel aber nicht sofort ausrangieren. Es kommt immer darauf an, wo es steht und wie lange die Störung auf euch einwirkt. Du kannst auch eine Entstörung durch einen spezialisierten Baubiolog*in oder Geomant*in durchführen lassen. Auch wir haben zu Hause ein Regal aus Metall. Ich habe es 2003 während des Studiums entworfen. Und weil das so ein Herzblutprojekt war, steht dieses Möbel immer noch bei uns im privaten Arbeitsbereich. Glücklicherweise hat bei mir die Nadel nicht ausgeschlagen.

Damit schließe ich die Reihe: Wie du dir ein Zuhause erschaffst, in dem du dich rund um wohl fühlst.

Und ich hoffe, ich konnte euch damit vermitteln, warum es so wichtig ist, dass die Räume, mit denen wir uns umgeben, uns in allem, was wir sind, also in unserem Sein, unterstützen. Ich habe eine sehr schöne Definition in der Baubiologie gefunden:

„Das Raumklima ist die Atmosphäre eines Hauses, es bringt das Wesen eines Hauses zum Ausdruck, es erfüllt die äußeren Formen mit Leben. Es schafft Harmonie (oder Disharmonie), die sich ganzheitlich auf Geist, Seele und Körper des Menschen auswirkt.“

Ich finde, das bestätigt meine Überzeugung , dass wir nicht nur in einer stetigen Wechselbeziehung zum Raum stehen, sondern wir auch mit dem Raum verbunden sind.

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